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Ein Alpenhotel, das sich für die Moderne entschieden hat.

Hinter einer Fassade von 1901 stehen Möbel, die man sonst im Designmuseum sucht.

Haltung

Die andere Geschichte.

Die meisten Häuser in den Bergen erzählen dieselbe Geschichte: Arvenholz, Geweih, Karomuster. Das Bellevue erzählt eine andere.

Eichenparkett, Kelim-Teppiche, Ulme und Nussbaum. Dazwischen Entwürfe von Gestaltern, die das zwanzigste Jahrhundert geprägt haben. Charlotte Perriand hat die Alpen selbst gebaut, in Les Arcs. Dass ihre Entwürfe hier stehen, ist kein Zufall, sondern Haltung.

Das Haus liegt leicht erhöht über Adelboden, in einem ruhigen Garten mit alten, knorrigen Ahornbäumen. Es will klein bleiben und ist darin gross.

  • Eröffnet1901
  • Klassifikation4 Sterne
  • MitgliedschaftRelais & Châteaux
  • NachhaltigkeitSwisstainable
  • Restaurant14 GaultMillau-Punkte
Das Bellevue Parkhotel in Adelboden

Mobiliar

Wer hier eingerichtet hat.

  • Carlo MollinoTurin, 1905–1973
  • Charlotte PerriandParis, 1903–1999
  • Gerrit RietveldUtrecht, 1888–1964
  • Norman ChernerNew York, 1920–1987
  • Hans J. WegnerTønder, 1914–2007

Die Zuordnung zu den Zimmerkategorien finden Sie unter Zimmer & Suiten.

Sessel von Hans J. Wegner im Aufenthaltsraum des Hotels

Material

Glas, Terrazzo, Granit, Sichtbeton, Fichte.

Die Materialien wiederholen sich vom Spa bis in die Zimmer. Nichts davon ist Dekor: Terrazzo und Granit halten der Feuchtigkeit stand, Fichte riecht nach dem Tal, Sichtbeton lässt der Landschaft den Vortritt.

Was das Haus auszeichnet, ist nicht die Menge, sondern die Konsequenz.

Sehen Sie es sich an.

Zimmer und Suiten in drei Kategorien.

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